Lupinien kurz vor Omarama

Trotz des Hochwassers bietet sich uns ein farbenfrohes Schauspiel.

 

Die ganzen Sandbänke sowie die Flußufer sind übersät mit tausenden von blühenden Lupinien. Ein Meer aus blauen, gelben, rosa Lupinien breitet sich vor uns aus.

 

 

Omarama Campground

Wir bleiben auf dem Campground in Omarama. Direkt hinter dem Campground führt ein Forellenbach vorbei - der wie könnte es auch anders sein - mal wieder Hochwasser führt!

 

Egal, ich will heute aber endlich einmal die Angelausrüstung auspacken und einfach einmal einen Versuch starten - leider kann ich keinen Fisch fangen, habe aber zumindest schon einmal zwei Bisse auf die Nymphe bekommen.

 

Ein erster Anfang ist gemacht!

  

 

Die Nacht haben wir auf dem Campground in Omarama verbracht. Am nächsten Morgen hören wir bevor die Sonne aufgeht wie die Vögel wach werden und pfeiffen - das hört sich ganz anders an als wie bei un szu Hause. 

 

Da sind ganz seltsame Melodien zu hören - hört sich aber klasse an.  

 

Iris hat auch einmal die Kochküchen und Aufenthaltsräume fotografiert - wir sindmit unserem Wohnmobil autark und nutzen nicht die Kochküchen sondern halt ab und an die Barbeque Plätze um ein Steak zu grillen.

Weiter Richtung Clutha River & Lake Wanaka

Heute geht unsere Fahrt weiter in Richtung Lake Wanaka zum Clutha River, Neuseeland's wasserreichster Fluß. Die Landschaft die wir durchfahren ist mal wieder überwältigend

 

Fotostops ohne Ende.

 

Lindis Pass

Wir fahren den Lindis Pass hoch und entdecken mal wieder eine ganz tolle Landschaft.

 

Da wir schon früh um halb sieben unterwegs sind keine Autos unterwegs und wir haben das bester Licht zum fotografieren.

 

 

Schäferhunde "at work"

Bei einem kurzen Halt, Rainer wollte den "1 Loch Golfplatz" mit dem Merino Schafschädel am Eingang fotografieren, konnten wir einem Schäfer mit seinen Hunden bei der Arbeit zu sehen.

 

Das war schon ein tolles Erlebnis zu sehen, wie die beiden Hunde mit einem Affenzahn nur auf Pfiffe des Schäfers reagierten und die Schafe von einer auf die andere Weide trieben.

 

Irgendwie hatten wir das Gefühl das man den Hunden ansehen konnte das es ihnen richtig Spass machte über die Weide zu hetzen und die Schafe zusammen zu treiben.

 

 

Die Brücke über den Clutha River
Am Wegrande blühen die Lupinien

Am Wegrande blühen ganz viele gelbe Lupinien.

Wenn wir aussteigen ist die ganze Luft vom süßen Geruch der Blüten erfüllt.

 

 

Lake Wanaka & Mount Aspiring

Die Berge spiegeln sich im glasklaren Wasser des Sees am Ufer döst ein Entenpärchen und genießt die warme Sonne.

 

 

Donald the Duck

Scheinbar desinteressiert hielten die Enten ihren Mittagsschlag. Das änderte sich aber schlagartig als wir uns auf eine Bank setzten um ein foot-long Subway sandwich zu essen.

 

Ruck zuck waren alle gefiederten Freunde um uns herum geschart und warteten auf Futter. Iris hielt der Ente ein Stück Gurke hin, die diese sich sofort einverleibte.

 

 

Weidenbäume am Seeufer

Am Seeufer stehen alte Weiden (Willows) deren Äste im Wind schaukeln. Ganz erstaunlich

hier in Neuseeland gibt es an jedem Fluß-/Bach oder Seeufer die Weiden, wie wir sie auch

in Deutschland kennen.

 

 

Frau Lemmer am Seeufer

Nicht nur die Enten genossen die Sonne - den eigentlich war es mit ca. 10 Grad Celsius doch noch recht frisch.

 

Aber wir einfach nur beigeistert von der tollen Aussicht und der Tatsache das wir endlich besseres Wetter hatten.

 

Im Tourismusbüro haben wir uns dann über Seerundfahrten und andere Unternehmungen in der Gegend schlau gemacht - und da gibt es so einiges was man machen kann!

 

Sehr schnell beschlossen wir, dass wir einen Helikopter Rundflug machen wollten. Wir haben uns die verschiedenen Prospekte der Anbieter mitgenommen um die abends einmal in Ruhe zu studieren um dann zu entscheiden was wir machen.

 

 

Fischen am Clutha River

Nachmittags fuhren wir dann an den Clutha River, der zwar auch Hochwasser führte, aber im Gegensatz zu den anderen Flüßen, glasklar war.

 

 

Nach kurzer Zeit konnte ich schon die ersten "Brown Trouts" im klaren Wasser ausmachen. Die Fische mich aber auch - und waren ruckzuck verschwunden. Also das Thema würde nicht einfach werden...

 

 

Ich änderte meine Taktik und probierte Naßfliegen, Nymphen, Trockenfliegen - nix brachte einen Fisch an's Band. Mit der Zeit schaffte ich es aber dann die Fische nicht mehr durch das Überwerfen mit der Schnur oder andere hektische Bewegungen zu verscheuchen.

 

 

Nachdem ich sicherlich die 20-te Fliege angebunden hatte, entschied ich mich für eine selbst gebundenen "Rehhaar Trockenfliege" und die brachte dann auch den Erfolg. Ich war ganz überrascht wie vehement die Brown Trout die Trockenfliege nahm.

 

 

Heute abend sollte es Fisch geben, deswegen habe ich die Brown trout dann direkt filletiert - war ein schöner Fisch von ca. 1 kg und 52 cm - da bleibt dann schon was über beim filettieren - das Fleisch war schön rot, fast wie bei den Lachsen.

 

 

 

Abendstimmung auf dem Mount Aspiring Campground

Wir entscheiden uns dann abends auf dem Mount Aspiring Campground die Nacht zu verbringen. Neben einem tollen Sonnenuntergang konnten wir dann auch allerlei Vögel beobachten.

 

Iris hat dann die Reste vom einem Hähnchen in eine Abfalltonne neben unserem Wohnmobil geworfen. Nachts wurde ich von einem Geräusch wach, dass ich aber nicht richtig zuordnen konnte - irgendwas schepperte.

 

Am nächsten Morgen sahen wir die Bescherung, der "Tasmanian Devil" auch besser als Oppossum bekannt (eine Art Waschbär) hatte die Essensreste gerochen, die Abfalltonne umgeworfen und sich an den Resten unserer Mahlzeit gütlich getan.

 

Na ja das hatte ihm sicherlich gefallen!

 

Wir haben uns dann an dem Abend die verschiedenen Prospekte der Helikopter Rundfluganbieter angeschaut und uns dann entscheiden mit Lake Wanaka Helicopters einen Rundflug am nächsten Tag zu machen.

 

 

Wir hoffen natürlich das wir vom Wetter her Glück haben - falls nicht, fahren wir halt weiter..