Lake Brunner

Am frühen Morgen ging es dann weiter in Richtung Lake Brunner. Alle Flüsse waren über das Ufer getreten und hatten die ganzen Wiesen überschwemmt.

 

Auf einer überschwemmten Wiese paddelten ein Paar Trauerschwäne. Auffallend ist das es unwahrscheinlich viele Vögel auf Neuseeland gibt - viele Arten wie auch bei uns zu Hause aber auch sehr viele die nur in Neusseland vorkommen.

 

per Eisenbahn Richtung Lake Brunner?

....waren wir natürlich nicht aber der Ausblick verführte einfach zum Foto.

 

 

Unsere erste Hängebrücke

am Lake Brunner sind wir dann über die erste Hängebrücke gegangen.

 

Übrigens war an jeder Hängebrücke immer ein "load Limit" (hier war es 10 Personen) für die Anzahl der Personen angegeben die gleichzeitig über die Brücke gehen können. Später haben wir dann auch eine Brücke gequert per der das Limit bei nur einer Person lag.

 

Die Brücke überquert den Arnold River und ist Bestandteil eines sehr schönen Trails - der, wie konnte es anders sein, leider nach ein paar hundert Metern überschwemmt war und ein weiterkommen nicht ermöglichte.

 

 

Der "Farntrail"

An dem Trail entlang haben wir dann zum ersten Mal die Vielzahl der in Neuseeland vorkommenden Farne kennen gelernt.

 

Es gibt Farne die fast 10 Meter hoch sind - andere wachsen als Schmarozer auf Bäumen, wiederum andere haben ganz große gefiederte Blätter.

 

Wir fühlten uns wie im Urwald!

 

 

Die Sonne zeigt sich

Der Himmel riss auf, der Wind legte sich und wir konnten den Blick auf den ruhig daliegenden Lake Brunner genießen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Arnold River

Ob man hier weitergeht sollte man sich überlegen

Neuseeland ist sehr  weitläufig und es gibt viele große Farmen - da muß man schon sicherstellen das hier nicht jeder auf seinem Eigentum rumrennt.

 

 

Wie er dies sicherstellt, stellt der Farmer und Besitzer dieses Schildes recht eindrucksvoll dar...

 

 

Time to say good bye???

Wir fahren am heutigen Tag sehr lange und finden dann endlich in Geraldine einen Campingplatz - der ist zwar mitten in der Stadt und fast voll ist aber wir bekommen noch ein Plätzchen für unser Wohnmobil.

 

Das Wetter ist immer noch schlecht, es regnet und ist stark bewölkt. Wir entscheiden uns noch was einzukaufen und dann auf dem Rückweg noch irgendwo etwas essen zu gehen.

 

Wir kommen an einem chinesischen Restaurant vorbei und gehen rein. Alles recht seltsam im Restaurant sitzt überhaupt keiner und nach einer Weile kommt eine Bedienung die auch nicht sehr vertrauenserweckend aussieht - nun denn wir bestellen und dann hören wir auf einmal wie die Bedienung eine Musik CD eingelegt hat - und dann wird es richtig seltsam. Es scheint eine CD mit Trauermusik oder zumindest trauriger Musik zu sein...wir hören "time to say good bye", "candles in the wind", die Abschiedmusik aus dem Film Casa Blanca, usw.

 

Wir machen uns dann schon unsere Gedanken ob das mit dem Essen gut ausgeht - aber um es vorwegzunehmen - es ging gut, keine Probleme....