Der zweite Platz bei den Neuseeländischen Hochsprungmeisterschaften

oder warum man höher springen sollte als der Zaun hoch ist!

 

Wir waren auch ganz überrascht das es den rabbit so erwischt hatte - ein schnelles Foto (der Hase hing schon

eine Weile und entwickelte einen seltsamen Körpergeruch :(  ) und weiter ging es.

 

 

 

Lake Ohau

Bei gutem Wetter geht es dann Richtung Lake Tekapo. Am Lake Ohau stoppen wir kurz und fotografieren die Berge in der Ferne.

 

Der Twitzel River

Am Twitzel River machen wir eine Pause und Rainer will die Gelegenheit nutzen und angeln.

 

Der Fluss führt (ausnahmsweise mal)  kein Hochwasser und ist nicht eingetrübt sondern schnapsklar (wie das in einem Angelprospekt eines neuseeländischen Fishing Guides stand der eigentlich glasklar sagen wollte)

 

Endlich Fangglück nach langer Abstinenz

Erst fängt es gar nicht so gut an - kein Fisch im glasklaren Wasser zu sehen. Hoffentlich nicht schon wieder so ein Fluß den das Hochwasser geputzt hat.

 

Ich wate flußabwärts und sehe die erste Forelle im seichten Wasser stehen - eine falsche Bewegung von mir und weg ist sie.

 

Das kann ja heiter werden - das waren mehr als 10 Meter (!)  Abstand und trotz vorsichtigem heran pirschen bemerkt einen der Fisch.

 

Ich folge dem Twizel River weiter flußabwärts an einem tiefen Gumpen kann ich einen großen Fisch ausmachen - den ich wiederholt anwerfe - allerdings ohne viel Glück.

 

Aber auf einmal ein Biss - und weg is der Fisch mitsamt der Goldkopf Nymphe.

 

DAS war ein Großer!

 

 

 

Fangglück am Twizel River

ALSO, Fisch gibt es hier ich wate zurück zum Wohnmobil um einen Kaffee zu trinken. Da unser Urlaub fast zu Ende geht und die Angelei eigentlichg ar nicht so gut war, beschliessen wir (ich) das wir den Rest des Tages hier verbingen.

 

Iris will endlich ihr Buch fertig lesen und ausserdem ist das Wetter gerade mal traumhaft (wie wir später an meinem Sonnenbrand feststellen können).

Motiviert gehe ich wieder zum Fluß und wate an die Stelle wo ich zuerst die Forelle gesehen hatte die das weite suchte. Also diesmal noch vorsichtiger herangepirscht und dann kann ich zumindest einmal die ersten Versuche machen den Fisch anzuwerfen.

 

 

Die "Blue Dunn" Trockenfliege bringt den Fisch

Also recht schwierig das ganze Thema...Der Fisch schaut relativ desinteressiert auf die daher

treibenden Trockenfliegen. Ich variiere die Fliegen und wähle dann eine "blue dunn".

 

Beim ersten vorbei driften löst sich der Fisch und steigt kurz auf um sich dann aber wieder absinken zu lassen.

 

Also nächster Wurf und jetzt steigt er nimmt die Fliege und ......hängt am Band!

 

Petri Heil!

 

 

Blue Dunn Trockenfliege

Ich wate weiter flussaufwärts und nach ein paar Kehren treffe ich auf einen einheimischen Fliegerfischer Kollegen. Wir unterhalten uns und er sagt mir das vor ein paar Tagen erst das Hochwasser zurückgegangen sei und es eigentlich immer noch relativ hoch wäre.

 

Der Twizel River ist ein erstklassiger Fluß mit Fischen über der 3 Pfund Marke als Standard!. Er erzählt weiter - und "he is very sorry that the weather and flood is messing up my vacation" und "suggests to come back next year!

 

Ich fange noch ein paar gute Fische und ausnahmslos alle werden wieder schwimmen gelassen "catch & release" ist mit den widerhakenlosen Haken überhaupt kein Problem.

 

Das Ende eines tollen Angeltages

So sieht es nach einem tollen Angeltag aus - wie man am linken Schuh sehen kann ist sogar die Sohle vom Watschuh abgegangen - aber da wir immer Panzerband in unseren Urlaub für den Notfall dabei haben war dies weiter kein Problem.

Panzerband drum und fertig ist die Reparatur!

 

Nachdem ich mittlerweile einen ordentlichen Sonnenbrand auf den Oberarmen habe und ich den rechten Arm vom vielen Werfen nicht mehr hochheben kann entscheiden wir uns weiter Richtung Fairlie zu fahren um unsere zweit letzte Nacht in Neuseeland zu verbringen

Fairlie

Gegen Abend fahren wir weiter Richtung Fairlie. Auf den Campingplatz muß ich am späten Abend noch als Rettungssanitäter arbeiten.

 

Auf der Herrentoilette findet ich einen "Opa" dem die künstliche Hüfte aus dem Gelenk gesprungen war - so was tun. Also als erstes mal die Oma identifizieren - war nicht schwer den die beiden hatten den Camper neben uns geparkt.

 

Die Oma hat dann die Rettungssanitäter angerufen und ich bin beim Opa geblieben, der sich entschuldigte, dass er soviel Umstände macht und auf der anderen Seite aber auch dankbar war, dass jemand bei ihm blieb.

 

Dann kamen die Rettungssanitäter - zwei Frauen - die natürlich dankbar waren, dass ich Hilfe anbot den Opa zu verladen. Das war alles gar nicht so einfach weil der natürlich ziemlich üble Schmerzen hatte. Aber letztendlich klappte alles und der arme Kerl wurde dann bis nach Timaru (ca. 100 km weg) gefahren.

 

Toll war aber das die Sanitäter extra jemanden anriefen der dann den Camper mit samt der Oma am gleichen Abend hinterhergefahren hat.

 

Nun denn  ein toller Urlaub neigt sich dem Ende zu - und dann auch noch eine gute Tat - was will man mehr .. na ja und mit dem Angeln hatte es auch geklappt!