Wo war nur der erste Stop auf dem Weg zum Lago d'Idro?

 

Ja so ist das nun mit dem Erinnern nach fast einem Jahr...., irgendwie konnten wir uns aufgrund unserer fehlenden Aufzeichnungen nun nicht mehr daran erinnern ob wir einen Zwischenstopp eingelegt hatten oder direkt bis zum Lago d'Idro durchgefahren sind.

 

Nach einigen Konsultationen sind wir dann zu der Erkenntnis gekommen, dass wir wohl einen Zwischenstopp auf

dem Alpen Caravan Park Tennsee in Krün bei Mittenwald gemacht haben und dann am nächsten Tag weiter zum Lago d'Idro gefahren sind.

 

Lago d'Idro (oder Erídio) ist ein Alpensee in Oberitalien gelegen Das Tal gehört zu den Tälern der

Judikarien (ital. Valli Giudicarie) und liegt westlich vom Gardasee.

 

Bei unser Ankunft auf dem Campingplatz Azur Camping Rio Vantone  müssen wir erst eine ganze Weile warten bevor uns jemand öffnet, die Saision hat gerade begonnen und so richtig ist man noch nicht auf Touristen eingestellt

 

Nun denn, dass hat natürlich den Vorteil das wir freie Platzwahl haben und uns natürlich ganz nahe an

das Wasser stellen (Das Boot muss ja ausprobiert werden - und deshalb bloss keine weiten Wege!).

 

Blick auf den See und absolute Ruhe

Wir haben uns dann direkt am Seeufer unsere Campingstühle zurecht gerückt und dann noch den Rest des Tages mit Blick auf den See genossen...

 

Der See im Nebel

Nachts hatte sich dann die Temeperatur am See abgekühlt und der ganze See war in einen gespenstischen Nebel

getaucht, der sich dann morgens langsam hob und verschwand. Die Nebelschwaden ermöglichten es mir doch das eine oder andere interessante Bild zu fotografieren.

 

Kurzer Ausflug in's Städtchen Crone

Wir sind dann mal kurz nach Crone - Idro gefahren denn zum angeln im See braucht man eine staatl. Angellizenz die man auf der Post kaufen kann.

 

Leider gib es die Lizenz nicht für einen Tag sondern nur für, wenn ich mich recht erinnere 3 Monate, da die Lizenz aber nicht so teuer war es dann aber auch kein Problem.

 

Später habe ich herausgefunden das die Lizenz nur für die jeweiligen Landkreise (Z.b. Lombardei) gilt, d.h. wenn man sich jetzt durch Norditalien bewegt braucht man mehrere Lizenzen wenn man angeln möchte.

 

 

Erster Versuch mit dem Schlauchboot mit Aussenborder

Bis der Nebel sich verzogen hatte, nutzte ich die Gelegenheit das Schlauchboot auszupacken, zusammenzubauen

und alles für den ersten Ausflug auf dem Wasser herzurichten.

 

Begleitet wurde das ganze natürlich von einem "gewissen unsicheren Geühl", ob das den alles auch so klappen

würde, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich weder dieses Boot noch den Aussenborder ausprobiert!

 

 

Es schwimmt und Motor springt auch an!

Ein Erfolg auf der ganzen Linie..... Boot schwimmt und nach einigen Versuchen den Aussenborder mit der Reissleine zustarten, springt der tatsächlich auch an!

 

Ich starte zur ersten Erkungungs-/und Angelfahrt alleine - Iris bleibt zurück, den irgendeinermuss ja die Rettung informieren falls ich verloren gehe oder unser Boot irgendwelche Schwierigkeiten macht :)

 

4,5 PS sorgen für eine gute Geschwindigkeit

Ehrlich gesagt brauchte ich schon eine Weile um mit dem Aussenborder klar zu kommen.

 

Tückisch ist, wenn man im Boot steht oder kniet und dann Vollgas gibt, da braucht es nicht viel und man geht über Bord und kann dann hinterherschwimmen.

 

ABER dafür ist ja die Sicherheits Reissleine am Motor und meiner Weste angebracht, die dann den Aussenborder sofort abschalten würde.

 

 

Seeforelle und Oldtimer...

Während ich auf dem See mit der Fliegen angeln musste :), durfte Iris auf dem Campingplatz herumstromern und Fotos von Oldtimern machen.

 

Mein Angelversuche wurden mit der ersten mit einer Fliege gefangenen Seeforelle belohnt. Der Fisch war ca. 35 cm groß und wurde dann kurzerhand für den Küchendienst eingeteilt, d.h. er bekam eine aktive Aufgabe und diente uns dann in gegriller Form als eine schöne Mahlzeit!

 

Aufgefallen ist mir, dass ich gar kein Foto von dem Fisch gemacht hatte, und ich denke das hate auch damit zu tun, dass das Wetter umschlug und sich schlechtes Wetter ankündigte.

 

Nachdem ich spät nachmittage noch einmal rausgefahren war, frischte der Wind auf einmal sehr kräftig auf und es war klar das es wohl zu einem Gewitter kommen würde. Ich schaffte es mit Vollgas wieder ans Ufer zu kommen und das Boot wieder abzubauen und zu verstauen.

 

Kurze Zeit später fing es stark an zu regnen  und dann erlebten wir den ersten Hagelsturm in unserem Wohnmobil. Ein ganz fieses Gefühl die Hagelkörner auf's Dach prasseln zu hören. Glücklicherweise standen wir teilweise unter Kiefernbäumen und wir hofften das unser WoMo keinen Schaden nehmen würde.

 

Am nächten Morgen habe ich dann unser WoMO näher begutachtet und wir hatten Glück gehabt und keine Schäden am Dach, Solarzellen oder anderen Teilen am WoMo erlitten.

 

Letzter Blick auf den Lago d'Idro