Wittower Fähre
  • Wittower Fähre
  • Wittow auf Rügen

Leider war die neue Brücke in Stralsund noch nicht fertig gestellt so das wir über den alten Rügendamm auf die Insel fahren mussten.

 

In Wittow sind wir dann mit der Fähre übergesetzt und haben dann am Abend uns auf dem Campingplatz in Dranske einquartiert.

 

Alleen auf Rügen
  • Alleenstraße auf Rügen
  • Alleenstraße auf Rügen

Auf Rügen gibt es sehr viele Alleen - enge Strassen über die sich die Buchen und Eichen wie ein Dach wölben.

 

Im Herbstlicht leuchten die Blätter in allen Farben - wir haben das Gefühl wir sind im Indian Summer in Kanada - so eine Farbenpracht kann sicherlich nur noch im Frühling übertroffen werden wenn die Bäume frische Blätter tragen.

 

Uns kommt es so vor, als wenn wir durch Tunnels fahren - viele Kreuze und Gedenktafeln am Strassenrand zeugen leider auch von der Kehrseite - den vielen Verkehrstoten.

 

Unterwegs mahnen auch immer wieder Schilder tagsüber das Fahrlicht einzuschalten.

 

In Rügen beginnt auch die Deutsche Allenstraße die mit ca 2500 Kilometer zählt  zu den längsten Ferienstraßen Deutschlands zählt. Sie reicht von der Insel Rügen bis zur Insel Reichenau im Bodensee.

 

Sonnenuntergang in Dranske

Abends wurden wir dann noch mit einem schönen Sonnenuntergang belohnt

Sonnenuntergang auf Rügen
Morgendliches Gefieder trocknen

Der Kormoran trocknet sich seine Federn vom vorhergehenden Fischzug. Auch auf Rügen gibt es jede Menge dieser gefrässigen Biester.

 

Überhaupt kann Rügen durch eine reichhaltige Vogelwelt glänzen - Rügen liegt auf der Vogelflugroute in den Süden und wir sind durch das typische Geschrei der Kraniche auf diese Zugvögel aufmerksam geworden. 

 

Hunderte Kraniche ziehen in langen V-förmigen Ketten zum Überwintern in den Süden. Auf Rügen, genauer gesagt in den Boddenlandschaften, übernachten und rasten die Vögel auf ihrem Weg in den Süden.

 

  • Kormoran auf Rügen
  • Rügen's Küstenlandschaft
Sassnitz und die Fahrt zu den Kreidefelsen
  • Sassnitz Hafen
  • Sassnitz

Morgens früh sind wir dann zum Kap Arkona gefahren - haben uns dann aber dort entschieden doch nicht zum Kap zu laufen, da Iris ja nach dem Beinbruch immer noch nicht so gut zu Fuß ist.

 

 

Vom Kap haben wir leider nichts gesehen, da man nicht bis zum Kap mit dem Auto fahren kann, sondern auf einem Parkplatz davor parken muss um dann dort hin zu laufen.

 

 

Wir sind dann weiter zum Königsstuhl gefahren und haben uns dann entschlossen nach Sassnitz zu fahren und eine Schiffsreise zu den Kreidefelsen zu machen.

 

 

Das Wetter war traumhaft, blauer Himmel und Sonnenschein und die Ostsee recht ruhig.

 

Hafeneinfahrt Rügen
Hafeneinfahrt von Sassnitz

Mit dem Schiff passierten wir dann die Hafeneinfahrt von Rügen.

 

Am nächsten Tag hörten wir im Radio das Sporttaucher nachmittags eine 500kg Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg,

genau in der Hafeneinfahrt gefunden hatten und das der Blindgänger am nächsten Tag gesprengt würde.

 

Tja, das war dann im Nachhinein  schon ein mulmiges Gefühl

wenn wir an unsere Schiffsreise dachten...

Kreidefelsen und der Königsstuhl

Die Kreideküste ist sehr imposant und während der Bootsfahrt gibt es viel Hintergrundwissen zur Geschichte der Felsen.

 

Die Fahrt dauert ca. 2 Stunden und auf halber Strecke kommt uns dann das Schwesterschiff entgegen.

 

MS Nordstern
Kreideküste und der Königsstuhl
  • Rügen's Kreideküste
  • Rügen's Kreideküste
  • Rügen's Kreideküste
  • Rügen's Kreideküste
  • Rügen's Kreideküste
  • Rügen's Kreideküste
Königsstuhl
Insel Usedom und das Fischerdorf Freest

Wir fahren weiter zur Insel Usedom und besichtigen die Halbinsel Peenemünde auf der durch die Raketenversuche und die Abschußrampen der V-Waffen in gewissem Sinne auch die Grundlagen für die heutige Weltraumfahrt durch Professor Wernher von Braun und seinen Mitarbeitern gelegt wurden.

 

Das Museum in Peemünde haben wir nicht besucht, das sich dort bei unserer Ankunft die Busgruppen nur so knäuelten - stattdessen haben wir uns entlang der Stasse die verschiedenen Übersichtstafeln angesehen die Hintergrund zu den Ruinen geben.

 

Wir sind dann weiter nach Freest gefahren, wo wir uns im Hafen leckere Fischbrötchen schmecken liessen und die Sonne genossen.

 

  • Freest
  • Blick auf Peenemünde
  • Strand von Freest
  • Strand von Freest