Weiter auf dem Highway 6

Nachts hat es wieder angefangen zu regnen - und diesmal richtig heftig! Es ist schon ärgerlich - wir frühstücken morgens und machen uns auf den Weg es ist stark bewölkt scheint aber trocken zu bleiben.

 

Ich nutze die Gelegenheit das die Küstenstrasse wenig befahren ist und mache vom Fahrersitz aus mitten auf einer Einspurbrücke ein Foto.

 

Die Vegetation ist hier auch wieder sehr interessant links der Strasse ist das Meer, Sand und Farne - rechts der Strasse fängt der Regenwald an mit grohen Bäumen und haushohen Farnen.

 

Wir stoppen noch einmal in Haast an der Touristinformation (übrigens ein sehr tolles, neues Gebäude mit ganz vielen Informativen Ausstellungen, empfehlenswert!) und holen uns Informationen über die Strecke und Trails. Wir wollen heute nicht soweit fahren und dafür ein paar Trails laufen.

 

 

 

Trails an der Westküste

Zuerst laufen wir einen kurzen Trail am Strand entlang. Schon faszinierend wenn man sich das Rauschen des Meeres wegdenkt, dann hat man 10 Meter neben dem Strand den dicksten Urwald um sich herum.

 

Der Trail ist sehr schön und windet sich durch das Unterholz.

 

 

Wo sind die Pinguine am Monroe Beach?

In einer Broschüre haben wir gelesen das es am Monroe Beach eine Kolonie ganz seltener Pinguine gibt. Die einfache Strecke zum Strand soll 40 Minuten dauern und wir laufen los (ohne Regenjacken!) aber dazu später mehr.

 

Der Trail ist sehr schön und erlaubt es uns richtig gehend in den Dschungel einzudringen. Als wir am Starnd ankommen sind wir überrascht den wir finden ein komplettes japanische Fernsehteam vor, dass relativ frustriert aussieht weil die Pinguine gefilmt werden sollen und sich keiner blicken lässt.

 

Tja und dann fängt es an zu regnen, das Team packt die Ausrüstung ein und gerade wie alles verstaut ist lässt sich ein Pinguin blicken. Iris probiert zu filmen findet den Pinguin aber nicht im Sucher - ich habe mehr Glück und kann Dank 500-er Teleobjetik noch ein Foto machen - wenn auch nicht ganz so scharf da die Lichtverhältnisse sehr bescheiden waren und ich ohne Stativ aus der Hand fotografieren musste.

 

 

 

 

Die große Dusche

Tja und dann fängt es richtig an zu regnen. Wir haben natürlich die Jacken im Wohnmobil gelassen - also Fotoapparat unter das Fleeceshirt und nix wie zurück im Eilmarsch. 

 

Es nützt uns aber nix denn wir sind durch und durch nass als wir wieder im Wohnmobil angekommen sind. Wir wechseln die Klamotten und machen uns erst einmal was warmes zu trinken und essen etwas.

 

Nach einer Weile kommt das japanische Fernsehteam an auch nass aber die haben zumindest Regenjacken an.

 

Wir fahren weiter die Küste entlang Richtung Norden und es regnet und regnet und regnet.

 

Am Fox Glacier regnet es für einen Moment mal gerade nicht so das wir uns den Gletscher anschauen können und ein paar Foto's machen.

 

 

Wir kommen am Fox Glacier an und es hat aufgehört zu regnen. Der Himmel ist zwar immer noch tief Wolkenv erhangen aber wir ziehen uns die Regenjacken über (man ist ja lernfähig!) und laufen los zum Gletscher.

 

Warum wir aber eigentlich Regenjacken und Wanderschuhe an haben wissen wir auch nicht so recht als wir diese beiden sehen die mit kurzen Hosen und "Flipp-Flopps" Richtung Gletscher unterwegs sind.

 

Ich frage Iris ob Sie das Gefühl hat das wir "overdressed" sind - sie meint nein. 

Fox Glacier
Franz-Josef Glacier Campground

Gegen Abend wird das Wetter endlich besser und wir quartieren uns auf dem Top10 Campground in Franz-Josef ein.

 

Abends gibt es dann die frisch gefangenen Forellenfilets in Alufolie auf dem Gasgrill gegrillt.

 

Dazu macht Iris einen Salat, noch ein wenig Baguette und fertig ist das Gourmet Dinner!

 

 

 

 

Camping in Neuseeland...

ist nicht so ganz nach unserem Geschmack. Alles viel zu eng beieinander, Lagerfeuer kann man auch keines anmachen. Das ist allerdings in Kanada viel, viel besser!

 

Im Kreis steht unser Wohnmobil..