Heute haben wir verschlafen. Rainer geht noch ganz verträumt duschen und vergisst sein Handtuch. Aber siehe da mein "Mann" kann auch seinen ganzen Body mit einem großen Taschentuch abtrocken.

 

 Morgen wollen wir - bei hoffentlich gutem Wetter -  zum Milford Sound fahren.

Über Cadrona weiter Richtung Queenstown

Wir fuhren dann die "scenic Route" entlang. In Cadrona, ein ehemaliges Goldgräberstädchen, stand dieses alte Auto vor dem Hotel - und war uns natürlich ein Foto wert.

 

 

Kurz vor Queenstown

Wir fuhren einen Pass hinauf von wo wir eine tolle Aussicht hatten haben uns dann aber auch leider nicht gemerkt wie der Pass hieß also nachfolgend lediglich die schönen Bilder vom Blick vom Pass in Richtung Queenstown.

 

 

Lake Wakatipu

Wir fahren durch Queenstown und pausieren am Ufer vom Lake Wakatipu

 

 

 

Bungee springen in Queenstown...

....haben wir natürlich nicht gemacht - "mir Schisser" - es fanden sich bei der anfänglichen Beurteilung ob wir das machen so mindestens 257 Gründe warum Iris das nicht unbedingt machen wollte und ich nicht machen sollte.

 

Wir haben uns dann einfach noch ein wenig die Stadt angesehen und sind weitergefahren - allerdings schon mit sehr schlechtem Gewissen  - das wir nicht gehupft sind.

 

Leider war das "fly by wire" (man wird da auf eine Art Rakete geschnallt und schwingt frei durch ein Tal) auch nicht so richtig was.

 

Da muss man erst mit einem Bus in ein Nebental fahren und kann das dann dort machen. Wir wären aber gerne mit dem Camper hingefahren - ich zumindest - ausgestiegen, eingestiegen und geflogen.

 

Na ja, und mit dem Jetboat über den shotover river sind wir auch nicht gebrettert. Zu guter letzt haben wir dann beschlossen dies auch offen und ehrlich alles zu zugeben wenn wir wieder zu hause sind.

 

 

 

 

 

Am Lake Wakatipu entlang Richtung Te Anau

Eine sehr schöne Strecke, die die meiste Zeit immer am See entlang führt. Auf den Straßen wechseln sich übrigens die überfahrenen Igel mit den platt gewalzten Oppussums ab.

 

Iris zählt innerhalb von ein paar Kilometern sicherlich 5 - 10 überfahrene Tiere - es muss wohl jede Menge davon geben.

 

 

Fliegenfischen in reizvoller Umgebung

Wir fahren heute ganz schön weit mit unserem Wohnmobil - als ich dann einen klaren (nicht angetrübten und Hochwasser freien Fluß sehe) bin ich nicht mehr zu halten und schlage "Angelpause" vor.

 

Am Fluß steht auch ein Schild das besagt das Fische über 50 cm per "catch & release" zurückzusetzen sind. - Das lässt hoffen....

 

Leider ist die Realität aber die, dass ich fast zwei Kilometer im Fluß  wate und nichtht einen einzigen Fisch zu sehen bekomme - erst nach weiteren hundert Metern kann ich den ersten Fisch im glasklaren Wasser ausmachen und anwerfen.

 

Aber heute ist es recht schwierig - es ist sehr warm kurz nach Mittag und die Fische widerstehen allem was ich so aus meiner Fliegenschachtel anzubieten habe.

 

Es ist aber eigentlich auch egal, ich genieße die Ruhe, das Rauschen des Wassers und die tolle Gegend in der ich fischen darf - da ist das Fangglück nebensächlich (eigentlich...)

 

Na ja den einen oder anderen hätte ich schon doch gerne gefangen...

 

 

 

 

 

 

 

 

Blühender Ginster als Wegbgleiter

Die Vegatation präsentiert sich auf dem heutigen Abschnitt unserer Reise "ganz in Gelb" - die ganzen Berghänge sind übersät mit blühendem Ginster - alles ist in gelb eingetaucht.

 

Wenn wir halten um Foto's zu machen, ist die Luft um uns herum erfüllt vom süssen Geruch des Ginsters. Zusammen mit dem Geruch von gemähtem Gras riecht es richtig toll nach Frühling

 

 

Te Anau

Abends spät erreichen wir dann Te Anau. Der Campground liegt mitten in der Stadt ist zwar Tipp Topp aber alles ist so eng und wir vermissen doch sehr die Campgrounds in Canada die wesentlich mehr unserem Verständnis von Natur und camping entsprechen.

 

Bei der Anmeldung erfahren wir das wir heute abend noch in die "glow worm caves", die Glühwürmchen Höhle mit dem Schiff fahren könnten entscheiden uns dann aber doch auf diesen 2 - 3 Stunden Trip nach unserer langen Fahrt zu verzichten.

 

Spät abends fängt es dann an zu donnern und blitzen und wir kommen langsam zu der Überzeugung das wir wohl am nächsten Tag den Milford Sound im Regen sehen werden (..und so kam es dann leider auch!)