Vom Matterhorn zum Mont Blanc

Angespornt durch das Traumwetter am Matterhorn beschlossen wir zum Mont Blanc zu fahren. Anfangs hatten wir noch gutes Wetter (wie man auf den nächsten Fotos sehen kann) und konnten noch das eine oder andere schöne Foto in der Nähe von Martigny machen.

 

Leider verschlechterte sich das Wetter wieder zunehmend, so dass der Mont Blanc in dicke Wolken gehüllt war.

 

Mont Blanc

Als wir in Chamonix ankamen regnete es stark und der Gipfel des 4.810m hohen Mont Blanc war noch nicht einmal zu erahnen, geschweige denn, dass wir ein Foto vom höchsten Berg der Alpen und der EU hätten machen können.

 

Schade, vielleicht beim nächsten Mal.

 

Wir studierten die Karte und beschlossen dann bis nach Dole im Department Jura in Frankreich auf den Camping Platz Camping du Pasquieres durchzufahren, da wir uns offensichtlich mitten in einer Regenfront befanden.

 

Ich hoffte auch, dass sich das Wetter vielleicht insofern bessern würde, dass ich dem in diesem Urlaub, "zu kurz gekommenen" Hobby Fliegenfischen an der Doubs nachkommen könnte... Das Wetter besserte sich zwar gegen Abend - aber mit dem angeln ergab sich nach der langen Fahrt nun auch keine Gelegenheit mehr.

 

Der Campingplatz verfügt über "interessante" Sanitäranlagen, d.h. Klo's ohne Klobrille - ist sicherlich im Sommer ganz angenehm aber Ende September doch recht kalt... :).

 

WiFi gibt's gegen Bezahlung und der Platz ist zentral gelegen, ca. 10 Minuten bis in die Innenstadt. Da wir langegefahren sind, haben wir uns nicht mehr die Stadt angesehen sondern über Internet die letzte Station unserer Reise geplant.

 

Vorletzter Halt Vogesen u. Elsass?

Der heutige Plan war eigentlich, uns im Elsass ein schönes Mittagessen einzunehmen, das Fort Schoenenbourg bei Hunspach anzusehen, dann im Elsass noch einmal zu übernachten und am nächsten Morgen nach Hause zu fahren.

 

Was funktionierte war die Besichtigung, das tolle Essen und das nach Hause fahren - allerdings schon am gleichen Tag!

 

Wir hatten leider das Pech, das die meisten Campingplätze die wir ansteuerten nur bis zum 30.09 geöffnet hatten, so das wir uns dann entschieden "einfach nach Hause durchzufahren" - ein langer Ritt - aber zumindest wussten wir welches Quartier uns erwartet :)

 

Fort Schoenenbourg

Nachdem unser Essen in Hunspach dann doch ein wenig länger dauerte (und gut war es sowieso!) fuhren wir

zum Fort Schoenenbourg um noch eine Besichtigungstour zu starten.

 

Wir mussten uns schon ein wenig beeilen, um vor Toresschluss unsere Tour zu beenden - normalerweise braucht

man gute 2,5 Stunden um die unterirdischen Bunkeranlagen zu besichtigen!

 

Die Besichtigungstour war sehr informativ und es erstaunt uns immer wieder wieviel Energie und auch Geld investiert

wurde um den "Feind" vom Land fern zu halten - wieviele Menschenleben wurden sinnlos vergossen und heute fahren

wir mit dem Wohnmobil durch das Land, und es gibt noch nicht einmal Grenzen zwischen den Ländern -

wie sagt man "die Zeit heilt alle Wunden" und bewirkt häufig auch ein Umdenken.....