Dauerregen am Lago Maggiore

Tja, und am nächsten Morgen war es dann wettermäßig so wie befürchtet. Den ganzen Tag schüttete es und die Gegend um den Lago Maggiore präsentierte sich leider regnerisch und Wolken verhangen.

 

Eigentlich hatten wir geplant irgendwo am Lago Maggiore zu übernachten, wir entschieden uns dann aber nachdem wir die Wetter Nachrichten gehört hatten, die Reise fortzusetzen.

 

Die Schneefallgrenze sollte in den nächsten Tagen  weiter sinken und da wir keine Winterreifen oder Schneeketten bei uns hatten wurde es Zeit "über die Berge" und in flachere Gefilde zu kommen.

 

 

Camping Giessenpark - Schnee im März

Vom Lago Maggiore sind wir dann durchgefahren bis zum Campingplatz Giessenpark bei Bad Ragaz am Rhein.

 

Der Campingplatz hat keine eigene Webseite zum verlinken kann aber "ge-googelt" werden. Der Platz ist von hohen Bäumen umgeben, die den Satellitenempfang erschweren - die Sanitäranlagen sind gut.

 

ACHTUNG: Für den Stromanschluss wird ein Adapter benötigt (den wir natürlich nicht dabei haben), den uns aber die Dame am Empfang kostenlos ausleiht (Danke!)

 

TIPP: AM Platzrand unter den Bäumen wächst Bärlauch. Wir haben uns ein paar Portionen abgeschnitten und mit etwas Butter kann man daraus hervorragende Kräuterbutter herstellen - schmeckt klasse zum gegrillten!

 

Direkt am Platz führt ein schöner Radweg direkt am Rhein entlang und in Platznähe befindet sich auch noch ein schöner Park mit einem Weiher.

 

Wir gehen abends noch ein wenig spazieren und dann fängt es auf einmal richtig ordentlich an zu schneien....und wir befürchten schlimmes für den nächsten Tag.

 

Aber, am nächsten Morgen die Überraschung blauer Himmel, Sonnenschein und schneebedeckte Berge.

 

 

Ein letzter Halt am Bodensee

Wir trauen den Wetterbedingungen nicht so ganz, den sollte es wieder anfangen zu schneien sind wir mit unserem "Josepha" "ge-grounded" wie man bei den Fligern sagt, denn ohne Winterreifen würden wir mit unserem WoMo nun überhaupt nicht vorwärts kommen.

 

Wir beschliessen an den Bodensee zu fahren und dann nach einer Übernachtung langsam den Heimweg anzutreten mit einem Zwischenstopp am Rheinfall in Schaffhausen, den Iris noch nie gesehen hatte und ich gerne noch einmal wieder sehen wollte.